nordic-walking

In den Monaten April bis September treffen wir uns 1x wöchentlich jeweils am Dienstag um diesem Freizeitvergnügen nachzugehen. Start ist jeweils um 18:00 Uhr,  Sportheim in Thaining.
Jederman ist herzlich eingeladen hier mitzumachen.

Nordic-Walking wurde als Sommer-Trainingsmethode der Spitzenathleten aus den Bereichen Langlauf, Biathlon und der Nordischen Kombination in Zusammenarbeit mit dem weltgrössten Carbonstockherrsteller exel entwickelt. Im Frühjahr 1997 wurde diese äußerst effektive Sportart in Finnland vorgestellt. Heute betreiben allein dort ca. 1 Million Menschen diesen Ganzjahressport. Zug um Zug erreicht die Welle des neuen Fitnesssports über Skandinavien die USA, Japan und Mitteleuropa. Anfang 2001 konstituierte sich die INWA, die International Nordic Walking Association. Erklärte Ziele der INWA sind höchste Qualitätsstandards in der Ausbildung der weltweiten Nordic-Walking-Instuktoren, berücksichtigung von modernsten wissenschaftlichen Gesundheits- und Trainingsaspekten sowie das Vorantreiben der technologischen Entwicklung und der Verbreitung von Nordic-Walking.

Man sollte meinen, Nordic Walking sei eine idiotensichere Angelegenheit: Schuhe anziehen, Stöcke schnappen und ab! Doch wer effektiv trainieren will, sollte ein paar Grundlagen beherrschen. “Mit Nordic Walking ist es wie beim Skifahren”, sagt der Trainer und Buchautor Bernd Schäufle. “Anfänger kommen schnell gut voran. Doch damit es richtig flüssig läuft, sollte man immer wieder an der Technik feilen.” Seit rund sechs Jahren bietet der Wormser in Firmen Nordic-Walking-Seminare an und schult auch Trainer. Er kennt die typischen Fehler und Nachlässigkeiten: Da werden Stöcke hinterhergezogen, die Beine falsch bewegt oder die Arme nicht richtig eingesetzt. Gefährlich sind diese Mängel nicht, doch sie können den Trainingseffekt erheblich mindern. Besonders oft tappen vor allem Ungeübte in folgende Fallen: 1. Beim Schwingen der Arme halten sie die Stöcke mit den Händen ununterbrochen fest umschlungen, statt sie hinterm Körper loszulassen. Dadurch geht der Entspannungseffekt in Händen, Armen und Schultern verloren. 2. Die Arme ziehen die Stöcke lediglich hinterher, oder die Armbewegung nach hinten endet bereits an der Hüfte. Besser: Den Arm weit nach hinten schwingen, bis er mit der Hand und dem Stock eine Linie bildet. So wird der Gang dynamischer und der Trainingseffekt für den Oberkörper gesteigert. 3. Beim Aufsetzen der Ferse drücken Anfänger die Knie oft durch. Um die Belastung der Gelenke möglichst gering zu halten, sollte das Knie beim Aufkommen leicht gebeugt sein. “Meist sind diese Fehler leicht zu korrigieren”, sagt Schäufle. Doch dazu muss man sie erst einmal feststellen. Es hilft schon, wenn Trainingspartner sich gegenseitig beim Gehen beobachten und verbessern. Besonders für Anfänger und Einzel-Gänger kann sich ein Tages- oder Wochenendkursus lohnen. Inzwischen bieten Trainer auch Technik-Schulungen für Fortgeschrittene an. Läuft es dann erst einmal rund, steigt mit der Effizienz auch die Zufriedenheit. Und es wird klar, dass Nordic Walking wirklich nicht schwer ist – wenn man weiß, wie es funktioniert.

Walking ist das optimale Outdoortraining zur Gewichtsreduktion Nordic-Walking ist fast um die Hälfte effektiver als Walking ohne Stöcke, Verbrennung von >400 kcal/h statt von nur 280 bei normalem Walking, Nordic-Walking vermittelt ein sicheres Laufgefühl auch auf glattem Untergrund Nordic-Walking trainiert die aerobe Ausdauer und kräftigt gleichzeitig die Oberkörpermuskulatur Nordic-Walking verbessert die Herz- Kreislaufleistung Nordic-Walking steigert durch den aktiven Einsatz der Atmenhilfsmuskulatur die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus Nordic-Walking ist die am besten geeignete Outdoorsportart zur Rehabilitation nach Sportverletzungen Unser Tipp! Um die positiven Effekte des Nordic-Walking 100%tig zu nutzen, sollte immer mit einem Herzfrequenzmessgerät trainiert werden! Ob wir gut oder schlecht gelaunt sind, hängt nicht nur von äußeren Umständen ab, sondern auch von Aktivitäten in der Schaltzentrale des Körpers. Nach ca. dreißig minütiger Bewegung im aeroben Bereich werden körpereigene Substanzen (Glückshormone) wie Serotonin und Endorphine ausgeschüttet. Diese Stoffe wirken entspannend und regen – wie Dopamin – Phantasie und Kreativität an. Dieses, sich nach regelmäßigem Training einstellendes Gefühl bezeichnet man als “Runners high”. Wenn einem beim Nordic Walking die besten Ideen kommen, hat das biochemische Labor im Kopf die Voraussetzung dafür geschaffen. Diese Droge lässt sich gezielt sowohl durch körperliches als auch durch Mentales Training aktivieren. Diese Hormone bauen Stress ab und lassen den Viren keine Chance. Nordic Walking können Sie mit angemessener Sportbekleidung bei jeder Witterung trainieren – Wurde Nordic Walking doch für Skilangläufer als Sommertraining konzepiert. Um beim Nordic Walking Fett zu verbrennen (gilt auch für andere Sportarten), braucht der Körper ausreichend Sauerstoff für die Energiegewinnung. Herzfrequenz messen hört sich komplizierter an als es ist. Die richtige Herzfrequenz ist für die ideale Sauerstoffaufnahme und gleichzeitig für die optimale Fettverbrennung wichtig. Die einfachste und effektivste Herzfrequenzmessung lässt sich z.B. mit den Sportuhren von Polar durchführen. Das Heißt: Nur, wer bei Nordic Walking gleichmäßig und unbeschwert atmet, befindet sich im sogenannten aeroben (Aerob heißt: im Sauerstoffüberschuss) Bereich.
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